· 4 Min. Lesezeit · Knox Sicherheitstechnik
Warum gerade in der dunklen Jahreszeit?
Wenn es früh dunkel wird, sehen Täter schon am späten Nachmittag, welche Häuser und Wohnungen leer sind: kein Licht, keine Bewegung. Die Polizei nennt die Monate von Oktober bis März als Hauptsaison der Dämmerungseinbrüche, oft zwischen 16 und 21 Uhr.
Die gute Nachricht: Wohnraumeinbrüche sind in Österreich langfristig deutlich zurückgegangen. 2025 wurden laut Bundeskriminalamt 6.828 Fälle angezeigt – nach 6.930 im Jahr davor. Fast die Hälfte blieb beim Versuch. Das zeigt, wie viel gute Sicherung bringt.
Tipps der Polizei
Das Bundeskriminalamt empfiehlt unter anderem:
- Wertsachen sichern und nicht offen liegen lassen
- vertrauenswürdige Nachbarn über Ihre Abwesenheit informieren
- Einstiegshilfen wie Leitern, Gartenmöbel oder Kisten wegräumen
- Türen und Fenster sichern, auch bei kurzer Abwesenheit
- geprüfte einbruchhemmende Türen nach ÖNORM B 5338 oder EN 1627–1630 verwenden
Licht und Anwesenheit vortäuschen
Zeitschaltuhren und smarte Steckdosen lassen das Haus bewohnt wirken. Bewegungsmelder-Leuchten im Außenbereich nehmen Tätern die Deckung. Ein voller Briefkasten verrät dagegen sofort, dass niemand da ist.
Wann sich eine Alarmanlage lohnt
Mechanischer Schutz verzögert, eine Alarmanlage meldet. Täter wollen nicht entdeckt werden – in einer Studie des Kuratoriums für Verkehrssicherheit sagten Täter offen, dass sie bei einer Alarmanlage weitergehen. Moderne Funkanlagen sind in bewohnten Häusern schnell nachgerüstet, melden Alarm aufs Smartphone und lassen sich mit Kameras verbinden.
Wichtig ist eine fachgerechte Planung: Welche Türen und Fenster sind gefährdet, wo laufen Bewegungsmelder, wer wird im Alarmfall verständigt? Genau das klärt Ihr Knox-Partner vor Ort.
